Ronny Poßner

Liste Gesundheits- und Krankenpflege

 

Berufsabschluss: Gesundheits- und Krankenpfleger  

Tätigkeit: Pflegepädagogik

 
Warum ich für die Liste DBfK Nordwest: Stark für Pflegende kandidiere:
Durch eine  intensive  Auseinandersetzung mit  der Pflegekammer aufgrund meines Studiums, meiner Unterrichtstätigkeit sowie meiner Funktion als Multiplikator, sehe ich in der Pflegekammer eine sehr wichtige Option, die Stellung der Pflege zu verbessern und ihr eine Stimme zu geben. Dazu werde ich mich auch für den Austausch zwischen den Pflegeberufen sowie für die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und den Berufsverbänden einsetzen, denn nur gemeinsam sind wir stark!
Insbesondere der DBfK hat viel für die Pflege und für Errichtung der Pflegekammer gekämpft.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:
Die bisherigen politischen Bestrebungen reichen nicht aus, um die Pflege aus ihrer prekären Lage zu
befreien. Daher möchte ich mithilfe  der  Pflegekammer  die  Rahmenbedingungen  der  Pflege und  die Ausgestaltung des Berufes verbessern.
Insofern möchte ich durch meine Arbeit ein Bewusstsein für die Relevanz der Pflege in der Gesundheitsversorgung
schaffen und daran mitarbeiten, der Pflege ein Aufgabenprofil zu geben. Die Selbstbestimmung ist der wichtigste Schritt zur Veränderung.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag? (Haltung)
Mir ist wichtig, dass die Berufsangehörigen sich kritisch mit den Entwicklungen im Gesundheitswesen
und mit denen ihres Berufes auseinander setzen. Hierzu ermutige ich immer wieder zum Hinterfragen von Aufgabenanforderungen innerhalb der Berufsgruppe sowie in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen. Im Besonderen lege ich Wert auf die Begründung von pflegerischen Tätigkeiten unter wissenschaftlichen und erfahrungsbezogenen Aspekten.

Wo sehe ich meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?
Da mein Fokus im Moment aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit und meines Studiums auf der Pflegebildung liegt,
sehe  ich meinen  Schwerpunkt in  der  Förderung  der  Rahmenbedingungen für  Aus-, Fort- und  Weiterbildung  sowie  in  der  Anerkennung dieser  Bildungsmaßnahmen.  Vor  allem  halte  ich die zunehmende Akademisierung als gewinnbringend für die Weiterentwicklung des Pflegeberufs zu einer Profession, so dass ich mich sowohl für eine vermehrte Wissenschaftlichkeit und Verzahnung von Theorie und Praxis als auch für eine Attraktivitätssteigerung des Berufes engagieren werde.
 
Beruflicher Werdegang in Kürze:
Nach meiner Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger, arbeitete ich im Krankenhaus im hämatologisch-onkologischen Bereich, war im Betriebsrat engagiert und absolvierte eine Weiterbildung zum Pflegeexperten im Schmerzmanagement. Seit 2016 bin ich als Pflegepädagoge an einer Schule für Gesundheits-und Krankenpflege tätig. Berufsbegleitend studiere ich im Masterstudiengang Bildungswissenschaften und Management für Pflege- und Gesundheitsberufe an der Hochschule Hannover.

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