Katrin Havers

Liste Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

 
Berufsabschluss: Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin
Tätigkeit: Ich bin freiberuflich tätig als Beraterin für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen (Schwerpunkte: Qualitätsmanagement & Prozessoptimierung, Begleitung von Veränderungsprozessen)
Dozentin im Gesundheitswesen
 
Warum ich für die Liste DBfK Nordwest: Stark für Pflegende kandidiere:
Der DBfK ist mein Berufsverband, in dem ich langjähriges Mitglied bin. Ich finde meine persönliche pflegefachliche und berufspolitische Haltung in der Arbeit und Ausrichtung des DBfK wieder. Ich erlebe den DBfK als Berufsverband, der es möglich macht, sich innerhalb unserer gesamten Berufsgruppen gut zu vernetzen und sich über unterschiedliche Wege aktiv mit einzubringen. Besonders bedeutsam ist für mich, dass der DBfK sich seit Jahren für die Errichtung von Pflegekammern in Deutschland stark macht. Dieses Ziel verfolge ich auch.

Meine Motivation in der Kammer mitzuwirken:
Ich meine: Es ist an der Zeit, dass wir Pflegenden Verantwortung für die Gestaltung und Weiterentwicklung unseres Berufes übernehmen. In der Pflegekammer sehe ich die große Chance eine starke, gemeinsame Interessenvertretung aufzubauen und zu etablieren. Ich bin davon überzeugt, dass das zu einer Stärkung unserer Position auf gesundheits- und gesellschaftspolitischer Ebene führen wird. Wir sind Viele! Zukünftig können wir mit einer starken Stimme sprechen. Zusätzlich sind wir mit den Rechten einer Berufskammer des öffentlichen Rechts ausgestattet. Das ist eine Grundvoraussetzung um politisch Einfluss zu nehmen, um mitzuwirken und mitzubestimmen. Ich möchte aktiv daran teilhaben, unseren Beruf zielführend und nachhaltig für die Zukunft zu gestalten.

Was ist mir wichtig im beruflichen Alltag? (Haltung)
Meine berufliche Tätigkeit macht es mir möglich mit allen Pflegenden in unterschiedlichsten Positionen zusammen zu arbeiten.
Mir ist es wichtig, Konzepte zu entwickeln, die auf den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und die im Pflegealltag praxistauglich und umsetzbar sind.
Meine Stärke ist es, mich schnell auf die jeweilige Situation einer Pflegeeinrichtung einzustellen und die Kollegen und Kolleginnen vor Ort in alle Prozesse mit einzubinden.
Kommunikation ist für mich ein bedeutender Bestandteil meines beruflichen Handelns. Meine kommunikativen Fähigkeiten tragen dazu bei, eine konstruktive Unternehmenskultur zu fördern, die Zusammenarbeit im Team zu verbessern und positiven Einfluss auf die Kommunikation und Interaktion mit Pflegebedürftigen und Angehörigen zu nehmen.
 
Wo sehe ich meine Schwerpunkte in der Kammermitarbeit?
Ich möchte mich in der Kammerarbeit für eine sinnvolle, bedarfsorientierte Weiterentwicklung unseres beruflichen Handelns einsetzen. Das entstehende Berufsregister liefert dafür eine wichtige Grundlage. So können wir zukunftsfähige und zielführende Lösungsansätze entwickeln, um die gute Versorgung der pflegebedürftigen Menschen nachhaltig sicherzustellen. Langfristig entsteht dadurch eine Planungssicherheit von besonderer gesellschaftspolitischer Bedeutung.
Ich sehe meine Schwerpunkte in der Kammerarbeit auch in der Entwicklung von konstruktiven und zielführenden Vorschlägen zur Neustrukturierung von Aufgabenfeldern, die vollständig und eigenverantwortlich durch Pflegende übernommen werden können. Eine unverzichtbare Grundlage dafür ist für mich die Erarbeitung einer verbindlichen Berufsordnung und ethischer Leitlinien. Beides bildet die Basis unseres pflegerischen Handelns und bietet uns eine wichtige Orientierung im Alltag.
Die Pflegekammer bietet uns gleichzeitig große Chancen und Herausforderungen.
Wir Pflegenden sind viele und vielfältig. Wir werden in der Pflegekammer eine Bündelung an Fachexpertise und Praxiserfahrung erreichen. Zudem bin ich davon überzeugt, dass pflegerelevante Entscheidungsprozesse aus der Berufsgruppe heraus anders beeinflusst werden, als durch berufsfremde Akteure im Gesundheitswesen. Darin sehe ich unsere Stärke und unser Potenzial. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass alle Kammermitglieder*innen mitsprechen und mitwirken können und die Strukturen der Pflegekammer dazu einladen. Darüber hinaus möchte ich die Zusammenarbeit mit existierenden pflegerelevanten Arbeitsgruppen und Netzwerken fördern und bestehende Interessenvertretungen einbinden. Ich möchte ein im Interesse der Pflegenden agierendes Organisationsnetzwerk aufbauen, dass die Stärkung des Berufsstandes in den Mittelpunkt seines Handelns stellt.
 
Beruflicher Werdegang in Kürze:
1994 -1997: Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in der Uniklinik Münster
1997 - 1998: Tätigkeit als Care Assistant im Sussex House Nursing Home, Großbritannien
1998 - 2010: Tätigkeit in verschiedenen Handlungsfeldern der (ambulanten) Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege, als Pflegefachkraft und in leitender Position
2010 – 2015: Diplom Studiengang Pflegemanagement an der Hamburger Fernhochschule
2010 – heute: freiberufliche Tätigkeit als Beraterin im Bereich Qualitätsmanagement, Prozessoptimierung und Begleitung von Veränderungsprozessen, sowie als Dozentin im Gesundheitswesen
kontinuierliche Fort- und Weiterbildung in Bezug auf meine berufliche Tätigkeit, z.Bsp. Weiterbildung zur Qualitätsbeauftragten. Stellvertretendes Mitglied in der Gründungskonferenz der Pflegekammer Niedersachsen und im Anschluss daran Mitglied und Vorsitzende des Errichtungsausschusses der Pflegekammer Niedersachsen.

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